Wie du dich nachhaltig zu Sport motivierst!

Sich zum Sport zu motivieren, kann so einfach sein, wie Laufschuhe zuzubinden – wenn du ein paar simple Strategien anwendest. Hier sind zehn Profi-Tricks, die dich in Bestform bringen:

1. Finde eine Sportart, die dir Spaß macht

Wenn Laufen nicht dein Sport ist, wird er es auch nicht nach dem zehnten Versuch. Finde ein Training, das dir Spaß macht: Kraft- oder Kampfsport, Spinning, Kickboxen, HIIT oder Tanzen. Probiere dich aus und variiere deinen Trainingsplan regelmäßig. Auch Abwechslung motiviert!

2. Belohne dich

Beschenke dich im Erfolgsfall für deine Willenskraft: Belohnung kann beispielsweise ein leckerer Post-Workout-Snack sein, ein neues Paar Sportschuhe oder ein Wellness-Erlebnis. Wichtig: Setze dir ambitionierte, aber erreichbare Etappenziele.


3. Visualisiere dein Post-Workout-Ich

Mache dir immer wieder die positiven Aspekte einer Trainingseinheit bewusst. Zum Beispiel: intensiveres Körpergefühl, weniger Rückenschmerzen, bessere Haltung, mehr Selbstbewusstsein. Britta Steffen, Ex-Doppel-Olympiasiegerin, Doppel-Welt- und Europameisterin im Freistil sagt:

"Das Wichtigste ist, sich sein Ziel vor Augen zu führen, sich selbst einen Grund zu liefern für diese Schinderei. Ich konnte mich am besten mit inneren Bildern fokussieren, stellte ich mir zum Beispiel vor, wie ich bei Olympischen Spielen optimal vorbereitet und für alle Eventualitäten gewappnet auf dem Startblock stehe. Das half mir in der harten Trainingsphase ungemein."

4. Mache feste Pläne und bereite dich vor

Plane deine Sporttermine genauso exakt wie Arztbesuche oder Meetings. Packe deine Sportsachen am besten schon am Vorabend zusammen und verschiebe dein Sport-Date mit dir nicht, wenn Freunde nach spontanen Verabredungen fragen. Suche dann nach einem Alterntivtermin oder trainiere morgens, um abends Zeit für anderes zu finden.

5. Teile deine Vorhaben und Fortschritte

Anerkennung tut gut – und motiviert. Berichte den Menschen um dich herum von deinen Erfolgserlebnissen. Teile auch deine Vorhaben: Wenn du nach Feierabend eine Runde laufen gehen willst, sprich mit Kollegen darüber. Dann gibt es keine Ausreden mehr.

6. Trainiere mit anderen

Suche dir Freunde, mit denen du feste zeitliche Verabredungen zum Sporttriffst. Solche fixen Termine sagt man nämlich nicht einfach so ohne wichtigen Grund ab. Und mehr Spaß macht es allemal!

7. Setze auf Musik

Musik und Rhythmus können motivieren – und die Gedanken von schweren Beinen ablenken. Also: Pack dir deine Lieblingssounds aufs Ohr, die dich immer wieder nach vorn pushen.

8. Entspann dich

Negative Gefühle, Unlust und Stress kannst du Studien zufolge ganz einfach weg drücken: Spanne rund 30 Sekunden kräftig beide Fäuste oder deinen Bizeps beidseitig an – und lass locker. Anschließend fällt der Schritt aus der Komfortzone schon viel leichter.

9. Mache Vorher-Nachher-Fotos

"Ich arbeite immer mit Vorher-Nachher-Fotos", verrät Personal Trainerin Olivia Ederer aus München. "Zum Start ein Bild vor einer weißen Wand machen und das alle sechs Wochen wiederholen. So wird der Erfolg sichtbar."

10. Sprich positiv mit dir selbst

Switche negative Emotionen in positive Aussichten. Statt "Ich fühle mich zu schlapp fürs Workout" lieber "Mal schauen, wie viele Sit-ups ich nach dem Laufen noch hinbekomme". Was auch helfen kann: Ein motivierendes Zitat als Hintergrund auf deinem Smartphone, am Spiegel oder am Kühlschrank.

Für Anwendungen zur Unterstützung der Gesundheit und deines mentalen Wohlbefindens, einfach unter Portal.digitalversorgung.de vorbeischauen und die richtigen Angebote für dich finden!